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Staat und Minderheiten

Staat und Minderheiten

Nationale Minderheiten von 1850 bis heute

Aufgaben

Zielsetzung:

Das Ziel der Aufgabe ist es ein Verständnis für die Situation und Chancen der nationalen Minderheiten zu bekommen. Dabei soll ein Einblick in das Verhältnis der Nationalstaaten zu Minderheiten, Konflikten und Konfliktlösungsmöglichkeiten gewonnen werden.

Voraussetzungen:

Die Aufgabe kann mithilfe der zur Verfügung gestellten Texte gelöst werden. Die Aufgabe kann ebenfalls an die Analyse verschiedener Konflikt- und Machttheorien gekoppelt werden.

Aufgabenstellung:

Wie behandelt der Staat eine Minderheit?

A: Untersuche wie die Staatsmacht die nationale Minderheit in Schleswig in der Zeit von 1864 bis 2018 behandelte.

Untersuche hierbei, ob sich Unterschiede zwischen den einzelnen Zeitperioden feststellen lassen und ob diese Unterschiede sich auch daran festmachen lassen, wer in diesen Zeiten die Staatsmacht ausmacht.

  1. Die Zeit von 1864-1920
  2. Die Zeit von 1920-1955
  3. Die Zeit von 1955-2018

Gab es Unterschiede darin, wie der dänische Staat die deutsche Minderheit in dem jeweiligen Zeitraum behandelt und wie der deutsche/preußische Staat die dänische Minderheit in den Zeiträumen behandelt hat?

Die Änderung der Grenze im Jahr 1920 war ein Ergebnis der Niederlage der Großmacht. Welche Bedeutung bekam das für die Art und Weise wie die Minderheiten auf beiden Seiten jenseits der Grenze behandelt wurden und welche Rolle spielte das für das deutsch-dänische Verhältnis?

1955 unterschrieben Dänemark und Westdeutschland zwei gleichlautende Erklärungen – die Kopenhagen- und die Bonn-Erklärungen. Welche Bedeutung kam diesen beiden Erklärungen fĂĽr den Zugang der Staatsmächte in Bezug auf die nationalen Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzgebiet zu?

B: Wähle eine andere nationale Minderheit in Europa und untersuche, wie diese von dem respektiven Nationalstaat behandelt wird.

Beispiele: Katalonien in Spanien, die Russen in Lettland, die Ungarn in Rumänien und der Slowakei usw.

C: Diskutiert, ob die Erfahrungen aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet auch auf andere Gebiete innerhalb Europas angewendet werden kann.